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INNOVATION COM(M)PETITION 2014 - 5. BIS 7. JUNI
 
In Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck – Institut für Strategisches Management, Marketing & Tourismus – und IMP


 

BITTE (NICHT) STÖREN


STÖREN ODER NICHT STÖREN? DAS IST HIER DIE FRAGE ...

Hast du innovative Ideen? Möchtest du mit deinen Ideen so richtig  "stören"? Dann sei dabei, wenn wir gemeinsam an radikalen & disruptiven Innovationen arbeiten! Wir bieten dir eine Plattform dafür. Auch wenn du noch keine Idee hast: kein Problem! Lass dich von den Ideen anderer inspirieren und schließ dich einem der Teams an! Ziel ist es auf jeden Fall, (NICHT) ZU STÖREN. Wie das gemeint ist, erfährst du hier ...

Evolutionäre Innovationen, die nach und nach eine Verbesserung erfahren, sind das EINE. Radikale oder gar disruptive – "störende" – Innovationen sind das ANDERE! Weder das eine noch das andere ist besser oder schlechter. Man muss nur wissen, WANN genau WAS angesagt ist. UND VOR ALLEM: Man muss wissen, was disruptive bzw. radikale Innovationen im Gegensatz zu evolutionären Innovationen überhaupt sind, um sie als solche auch identifizieren zu können. All jene, die diesbezüglich noch etwas Nachhilfe benötigen, finden weiter unten vertiefende Informationen.


So weit – so gut!

Wie könnte nun aber dieses Thema im Rahmen unserer COM(M)PETITION gedacht werden? Im Prinzip: ganz frei! Du sollst dich einfach mit den Herausforderungen von Wirtschaft & Gesellschaft beschäftigen und dir darüber Gedanken machen, wann und wo man mit  disruptiven oder radikalen Innovationen Kunden, Wirtschaft und Gesellschaft STÖREN und in weiterer Folge über eine anfängliche Nische, die von den großen Playern übersehen wird, einen Überholkurs ansteuern könnte.


Lass' deinen "störenden" Gedanken ...

... in ungestörter Atmosphäre freien Lauf und entscheide dich für eine Projektidee. Welche radikalen bzw. disruptiven Innovationen braucht es deiner Meinung nach im Bereich der Banken, der Medien, des Transportwesens & Verkehrs und ... und ... und. Oder sollte man womöglich gar nicht mehr in "Branchen" denken? Braucht es stattdessen mehr "branchenübergreifende" Lösungsansätze? Ganz andere?


Wie auch immer ...

  • Die BESTEN DREI TEAMS der Innovation Commpetition erhalten eine monetäre "Zuwendung" in Form eines Preisgeldes.
     
  • Zudem besteht die Möglichkeit, ein konkretes Projekt bei den IMP STRATEGY DAYS >  im Mai 2015 (!) in Anwesenheit von ca. 200 führenden Top-Managern aus D, A, CH vorzustellen. Es steht also genügend Zeit zur Verfügung, sodass die Idee in Begleitung von Coaches noch weiter "ausreifen" kann – bis hin zur Entwicklung eines konkreten Geschäftsmodells. Details dazu erhalten die Gewinner-Teams dann aber noch rechtzeitig von ihren Coaches.


Hier die einzelnen Schritte

1. Stelle deine Idee  in der Kulturbäckerei vor – und zwar am Donnerstag, den 05. Juni ab 17 Uhr
Hier hast du die Möglichkeit, deine Idee  zu präsentieren. 

2. Finde dein Team
Dann wird über die besten Ideen abgestimmt und es werden Teams zur Umsetzung der Idee gebildet.

3. Arbeite an der Umsetzung
In den folgenden 48 Stunden können die Teams ihrer Kreativität in der Bäckerei freien Lauf lassen und mit Unterstützung von Coaches die Ideen konkretisieren, weiterentwickeln und umsetzen.

4. Präsentiere die Ergebnisse – am Samstag, den 07. Juni ab 17 Uhr
Die Ergebnisse werden am Ende der Com(m)petiton einer Jury präsentiert und prämiert. Das heißt: Die besten drei Teams erhalten ein Preisgeld und das Gewinnerteam darf zudem die Teilnehmer der IMP Strategy Days ca. 20-30 Minuten lang mit seinen innovativen Gedanken für ein besseres, gemeinsames "Wirtschaften & Gesellschaften" stören, verstören ... überzeugen ... verblüffen ... irritieren!


Bitte (nicht) stören!

... lautet also der Titel unserer COM(M)PETITON 2014/15 ...

  • weil es definitiv mehr radikale & disruptive Gedanken, Projekte & Konzepte braucht, um neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Wege gehen zu können. Hier gilt das Motto: BITTE STÖREN!

  • weil es für Innovationen unabhängige Organisationseinheiten braucht. Das Motto lautet auch in der Kulturbäckerei:  BITTE NICHT STÖREN, sodass du – gemeinsam mit deinem Team – radikale bzw. disruptive Innovationen "backen" kannst.

  • weil das Gewinnerteam uns schlussendlich bei den IMP-Strategy Days "stören" und irritieren soll, ohne dass wir uns dabei tatsächlich gestört fühlen. Im Gegenteil: Wir freuen uns auf euch, wenn ihr zu uns kommt, ganz nach dem Motto: BITTE (NICHT) STÖREN!


Und hier noch etwas "Nachhilfe" zu den Begrifflichkeiten

Fachleute unterscheiden zwischen 

  • der evolutionären (inkrementellen) Innovation
  • der radikalen Innovation und 
  • der disruptiven Innovation.

EVOLUTIONÄRE INNOVATIONEN sind darauf ausgerichtet, die Leistungsfähigkeit von etablierten Produkten entlang der wichtigsten Kundenanforderungen in den etablierten Märkten zu STEIGERN. Bei der evolutionären Innovation wird also eine bestehende Technologie oder ein existierendes Produkt BESSER, EFFIZIENTER oder GÜNSTIGER. Meistens werden ein paar weitere Anforderungen erfüllt bzw. einige neue Eigenschaften hinzugefügt.

Während bei der inkrementellen (evolutionären) Innovation also bestehende Produkte, Verfahren, Prozesse oder Dienstleistungen verfeinert und verbessert werden, setzt die RADIKALE INNOVATION auf gänzlich neue Wege, indem sie sich radikal vom Bisherigen abwendet.

Als DISRUPTIVE INNOVATION wird angesehen, was ein völlig neues Marktsegment eröffnet, eine Industrie verändert und Mitbewerber zwingt, sich neu zu orientieren. Mit Disruptionen sind also  Innovationen gemeint, die die Spielregeln auf dem Markt oder das Nutzungsverhalten der Kunden komplett verändern. Sie verbessern nicht unmittelbar die Leistungsfähigkeit etablierter Produkte! Sie haben sogar – gemessen an den zentralen Qualitätsmerkmalen – anfänglich eine SCHLECHTERE Performance als etablierte Produkte! Aber sie haben ANDERE Eigenschaften, die eine kleine Randgruppe von (meist neuen) Kunden schätzt. Produkte auf der Grundlage disruptiver Technologien sind normalerweise billiger, einfacher, kleiner und häufig bequemer zu verwenden. UND DAS BEMERKENSWERTESTE: Disruptive Innovationen sind jene, die etablierte Unternehmen leicht zum Scheitern bringen!

Hier noch ein paar weiterführende Details zum besseren Verständnis der disruptiven Innovation.

Prinzipien disruptiver Innovationen

Egal ob die Quarzuhr am Handgelenk, das Smartphone in der Hosentasche oder das Notebook im Rucksack – jede dieser Innovationen blickt auf einen 
holprigen Start zurück. Jede dieser Lösungen reifte in einer Nische, bis der Sprung in die substanziellen Märkte gelang.

Die Komplexität, überhaupt Kunden zu finden bzw. sich in der Nische richtig zu bewegen, sorgt für eine Art "Eintritts-" oder "Aufmerksamkeitsbarriere". 
Aus der Betrachtungslogik der Branchenführer sind diese Nischen uninteressant.

Die Innovation arbeitet sich – von einer Nische ausgehend – Segment für Segment nach oben ... und greift schließlich über das bisher zentrale 
Leistungskriterium im Kernmarkt an.

Jetzt erst wachen die Etablierten auf. Sie geben sich kämpferisch, wehren sich ... umsonst. Denn der Vorsprung der Angreifer ist mittlerweile zu groß geworden, 
um die einstige Position zu verteidigen.

Beispiele disruptiver Innovationen

Als Robert Fulton im Jahre 1819 mit seinem Dampfschiff den Hudson River befuhr, waren Dampfschiffe den Segelschiffen in fast jeder Hinsicht unterlegen. 
Sie galten für Ozeanfahrten als vollkommen ungeeignet. Wenn überhaupt, dann konnten sie nur in einem ganz anderen Segment Fuß fassen. Und so war es dann auch: Sie fanden ihre Nische in 
der BINNENSCHIFFFAHRT. Wie die Geschichte ausging, ist hinlänglich bekannt: In der Nische reifte die neue Technologie. Bald waren Dampfschiffe ähnlich zuverlässig und schnell wie die 
Segelschiffe (windunabhängig, stromau- und abwärts) - und lösten diese schlussendlich ab. Auch der siebte Mast beim Segelschiff vermochte nichts mehr daran zu ändern.

Ähnlich verlief es bei anderen Beispielen, wie etwa beim Übergang der Seil- zu den 
Hydraulikbaggern, beim Siegeszug der Elektrostahlwerke oder bei der Ablösung der 5¼-Zoll-Laufwerke in der Computerindustrie.


Literaturtipps:

  • "THE INNOVATORS DILEMMA: Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren"
    Christensen, C. M.; Matzler K.; Friedrich von den Eichen, 2011, EUR 29,80. MEHR INFOS >
      
  • "INNOVATIONSLOGIKEN DER ZUKUNFT"
    Die Ausgabe 03 der IMP Perspectives beschäftigt sich in knapp 300 Seiten mit einzigartigen Innovationslogiken. MEHR INFOS >
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Vom 5. bis 7. Juni 2014 trafen sich unter dem Motto „Bitte (nicht) stören“ kreative und einfallsreiche Köpfe, um gemeinsam an Innovationen für Tirol zu arbeiten. Gelangen Sie hier zum RÜCKBLICK.

Bild: Rückblick IMP Innovationswettbewerb für Studierende und Querdenker

 



EINE IMP-VERANSTALTUNG
in Zusammenarbeit mit

Logo: Universität Innsbruck www.uibk.ac.at


und freundlicher Unterstützung von

Logo: Hypo Tirol Bank www.hypotirol.com

 
Logo: IVB  www.ivb.a


Logo: TT www.tt.com
 
Logo: Die Bäckerei - Kulturbackstube www.diebaeckerei.at

  



INNOVATION 
COM(M)PETITION 2014

Nicht der Wettkampf stand im Vordergrund, sondern das "COMM", das für GEMEINSAME neue Lösungs- und Denkansätze und somit für neue Perspektiven stehen soll. Geleitet wurde die Com(m)petition von Dr. Thomas Kohler, der den Studierenden u.a. mit einem Team innovativer Start-Up-Unternehmer & Professoren beratend und unterstützend zur Seite stand.

Foto: Thomas Kohler - Leiter der IMP Com(m)petition

DR. THOMAS KOHLER

 


ZUM 
FOLDER >

Folder zum Donwloaden: IMP Innovationscompetition

 

 

 

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