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JANUAR/FEBRUAR 2014
 
Mitarbeiter im Fokus
 

ALEXANDER KAUSL UND

DIE PROBLEMLÖSUNGSINTELLIGENZ
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Alexander Kausl ist bereits seit zwölf Jahren für uns im Rahmen von zahlreichen Kundenprojekten tätig. IMP-intern wird er auch gerne als "QUERKOPF" bezeichnet, weil er die Dinge immer von einer anderen Ecke kommend betrachtet.

Sobald sich Alexander Kausl mit etwas beschäftigt, ist es "um ihn geschehen". Da wird disktutiert, da wird fachspezifische Literatur gekauft, gelesen ... gelesen ... und nochmals gelesen. Und dann ist er "MITTEN DRIN" – im Thema, auch wenn er bis dahin selbst noch nicht wusste, dass er dafür ein Interesse hegt. Am Beispiel Fußball wird greifbarer, welche Dimensionen seine Begeisterung annehmen kann.
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Niels: Alexander, bis vor zwei Jahren hast du dich für das Thema Fußball genau GAR NICHT interessiert. Inzwischen verfolgst du nicht nur jedes Fußballspiel im Fernsehen, sondern in der "Nachbereitung" auch jede Spielanalyse. Außerdem begleitest du fast jedes Wochenende die Mannschaft deines achtjährigen Sohnes und spielst jede freie Minute mit den Jungs Fußball. Wie kommt das?

Alexander: Wir hatten in unserer Ausgabe 04 der Perspectives versucht, das Thema Führung aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu betrachten. So war auch das Thema SPORT eines, das wir in Bezug auf das Führungsverhalten beleuchten wollten. Mir wäre damals lieber gewesen, wir hätten uns für den Radrennsport entschieden.

Alexander Kausl fährt regelmäßig beim Ötztal-Marathon mit. Als er sich damals bei IMP vorstellte, war er selbst noch der Meinung, dass er für intensiven Ausdauersport nichts übrig habe. Dann muss er wohl über eine Radschraube gestolpert sein. Und schon war das Feuer für das Thema entfacht ... (Anm. IMP)

Niels: Aber dann entschieden wir uns für das Thema Fußball – hier vor allem für die sogenannte "Spielintelligenz". War das ein REIZWORT für dich? Spielintelligenz?

Alexander: Ja, vermutlich war das so. Horst Wein, mit dem wir ja schlussendlich ein umfangreiches Interview führen konnten, hat zu diesem Thema ein Buch geschrieben ...

Klar doch. Ein Buch war der Auslöser. Horst Wein ist übrigens ein ehemaliger deutscher Hockeynationalspieler, Trainer der deutschen und spanischen Hockeynationalmannschaften, Master Coach der Federation International de Hockey und weltweit anerkannter Ausbilder von Fußballtrainern. Mit seiner Spielintelligenz revolutionierte er die spanische Jugendausbildung: TIKI TAKA war plötzlich in aller Munde (Anm. IMP).

Alexander: ... das ich mir gleich zu Gemüte führte. Faszinierend fand ich dabei Aussagen, die betonen, dass vor allem auch die WAHRNEHMUNG eines Spielers trainiert werden müsse. Ein alleiniger Fokus auf das Training des Körpers bzw. auf isolierte Techniken ist also auch im Fußball nicht zielführend. Es geht vielmehr um eine bestimmte "Philosophie des Ballführens", die zu mehr Spielintelligenz führt. Es geht darum, so oft wie möglich im richtigen Moment richtig zu handeln. Und diese Idee hat mir gefallen. Denn genau darum ginge es doch in allen Bereichen des Lebens, auch in Unternehmen.

In einem immer komplexeren Unternehmensumfeld gibt es – ähnlich wie im Fußball – unzählige Möglichkeiten, ein bestimmtes Problem bzw. eine bestimmte Situation zu lösen. Standardlösungen oder einfache Erfolgsrezepte haben in einer solchen Umgebung ausgedient. Die Spielintelligenz, das heißt, die "Problemlösungsintelligenz" im Sinne Horst Weins – also die Fähigkeit „HÄUFIG RICHTIG ZU HANDELN“ – wird zum zentralen Erfolgs- und Überlebensfaktor für Unternehmen. Es geht darum,

  • die relevanten Dinge wahrzunehmen,
  • die Situation richtig einzuordnen und umfassend zu verstehen,
  • richtige Entscheidungen unter Berücksichtigung der möglichen Risiken und Chancen zu treffen und
  • diese dann erfolgreich und zum richtigen Zeitpunkt auszuführen bzw. ausführen zu lassen.

Niels: Danke für das Gespräch, Alexander. Man sieht, du hast dich mit dem Thema wirklich sehr intensiv beschäftigt. Und wir hoffen, dass du DEINE "Problemlösungsintelligenz" auch weiterhin bei unseren Kundenprojekten einbringen wirst.

Alexander: Bitte, gerne. Apropos Kundenprojekte ...

Tja ... das Gespräch dauerte dann noch sehr lange, wie Sie sich vielleicht vorstellen können ... (Anm. IMP)

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Alexander Kausl IMP Innsbruck

ALEXANDER KAUSL

im Gespräch mit
Niels Cotiaux

 

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