Home
English space Suche  Search
IMP DENKWERKSTATT    CONSULTING    IMPULSE    WISSENSNETZWERK   
IMP
space
space
space
 
space
 
space
 
space
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
space
 
space    
space
space
   
space
space
space
NOVEMBER/DEZEMBER 2014
 
Mitarbeiter im Fokus
 

RALF KOSCHITZKI ÜBER 

"BEFLÜGELNDE" ERFOLGSREZEPTE


Oder: Über vielversprechende Zutaten für eine "würzige"
Innovations- und Strategiearbeit

____________________________________________________________________

Ralf Koschitzki kocht leidenschaftlich gerne. Ungewöhnliche Kombinationen aus mehr oder weniger bekannten Zutaten haben es ihm angetan und im Mittelpunkt steht dabei immer das Gestalten von etwas Neuem. Neue und ungewöhnliche Wege scheinen aber auch sein berufliches "Erfolgsrezept" zu sein. Denn obwohl Ralf Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Darmstadt studierte, hat er interessanterweise nie in der Elektrotechnik gearbeitet. Vielmehr war er in Bereichen angesiedelt, die sich zwischen Wirtschaft und Technik bewegen. Die nötige "Würze" wurde seinem Lebenslauf durch ergänzende Ausbildungen im Rahmen von Insead- und MIT-Aufenthalten verliehen. Und so konnte Ralf sich von Anfang an bestens von anderen "abheben" – nicht zuletzt deshalb, weil er über 23 Jahre lang in der Aviation Branche in vielen verschiedenen Funktionen arbeitete. Und seit Jänner 2014 ist er bei IMP. Wie es dazu kam und welche Gemeinsamkeiten es zwischen Kochen und Innovationen "backen" gibt? Lesen Sie selbst.

Christiane Steuer im Gespräch mit Ralf Koschitzki ...
____________________________________________________________________

Christiane: Ralf, insbesondere "alte" Kochrezepte und vergessene Geschmäcker haben es dir angetan. Daraus ergeben sich dann oft ungewöhnliche Kombinationen, die sich scheinbar sehr bewähren. Denn deine Freunde und Bekannten schwören darauf – ist mir zu Ohren gekommen – und lassen sich liebend gerne von dir bekochen. Ja, es geht sogar soweit, dass du für sie inzwischen auch schon Kochtrainings gibst. Gibt es hier aus deiner Sicht Parallelen zu deiner Arbeit?

Ralf: Ja, die gibt es in der Tat: Ungewöhnliche und neue Kombinationen aus bekannten Elementen hervorbringen – das ist Teil einer jeden Innovationsarbeit. Sie startet sowohl in der Küche als auch bei Innovationsfragestellungen mit einem leitenden Gedanken bzw. mit der Frage, was man überhaupt erreichen möchte. Und dann lässt man sich am besten vom vorgestellen Ergebnis führen und inspirieren. Die Kunst besteht aber darin, keine Willkür an den Tag zu legen. Das heißt, man muss genau wissen, ob die einzelnen Elemente miteinander harmonieren und welche Wechselwirkungen daraus entstehen. Es muss stimmig sein, sonst kann es zu bösen Überraschungen kommen. Das Fundament dafür sind viel Erfahrung, das Wissen über komplexe Zusammenhänge (oder Geschmäcker) und die nötige Portion Mut und Kreativität für neue Kombinationen. Experimentieren ist also  erlaubt. Nur so lernt man schnell und macht neue Erfahrungen. Man darf aber auch nicht vergessen für WEN man "kocht". Es gilt, dessen "Geschmacksnerv" zu treffen ...

Christiane: Nun kann man sagen: Neues zu kreieren und dieses Neue in die Realität umzusetzen – also "servierfähig" zuzubereiten – ist immer Teil deiner Arbeit gewesen. Du hast sehr lange Zeit in der "Flugbranche" in den unterschiedlichsten Funktionen gearbeitet. Was sich aber als roter Faden erkennen lässt, ist die Tatsache, dass du laufend in der strategischen Aufbauarbeit tätig warst. Und grundsätzlich ging es immer darum, völlig neue Ideen umzusetzen. So warst du bei der Star Alliance ab der Stunde "Null" dabei. Du hast die griechische Regierung bei der Finanzierung ihres Flughafens in Athen beraten. Du hast den Terminal 2 in München in Form eines Start-up in eine neue Joint Venture-Struktur gebracht ... und ... und ... und.

Ralf: Ja, das ist richtig. Im Kern bin ich in der Produkt- und Prozessentwicklung zu Hause, war aber auch drei Jahre lang für die Restrukturierung eines Teilkonzerns verantwortlich.

Christiane: Was waren für dich diesbezüglich DIE Herausforderungen? Und warum bist du schlussendlich bei IMP "gelandet" – um es "fliegerisch" zum Ausdruck zu bringen?

Ralf: Viele Unternehmen sind dermaßen in ihren Strukturen verhaftet, dass sie oft nur in KOSTENOPTIMIERUNG denken und dabei vergessen, dass sie WERT für den Kunden schaffen müssen, für die der Kunde auch bereit ist zu zahlen. Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde: Wettbewerbsfähige Kosten sind wichtig, aber sie sind nicht das einzige Maß der Dinge. Nutzenstiftende Innovationen bringen das Unternehmen voran und sichern auch langfristig seine Existenz.


Christiane: Nun sind manche Unternehmen teilweise in ihren Strukturen wenig beweglich, um nicht zu sagen: starr ...

Ralf: Genau hier bin ich nach 23 Jahren in einem großen Konzern an meine Grenzen gestoßen. Dann traf ich auf IMP und nun bin ich seit Anfang des Jahres "Teil" davon. Und ich muss sagen: IMP als Denkwerkstatt verkörpert für mich genau jene Form von Beratung, in der Ideen- und Transformationsmanagement miteinander vereint werden. Mit der mittlerweile entstandenen Vielfalt an Projekten in den unterschiedlichsten Bereichen und Industrien (unter anderem ging es auch um die generative Fertigung von Metallen) erfüllt sich mein Streben, mitzuhelfen, Neues in anderen Industrien zu entwickeln. Die Positionierung von IMP, sich als Co-Innovator und nicht als "klassischer" Berater zu sehen, gefällt mir dabei sehr gut.

Christiane: Du bist ja auch zertifizierter Change Manager mit Fokus auf Transformationsmanagement und zeichnest unter anderem für die positive Restrukturierung vieler mittelständischen Betriebe verantwortlich. Das hilft dir natürlich für deine Arbeit bei IMP. Welche weiteren "Zutaten" kommen deinerseits zum Einsatz, damit der Kunde schlussendlich in den Genuss eines IMP-Erfolgsrezeptes kommen kann?

Ralf: Ich denke, hier kann sicherlich meine Industrieerfahrung zum Tragen kommen, aber auch meine hohe Technik- und Ingenieur-Affinität. Zudem denke ich, dass Service-Innovationen als Prozess-Disziplin zu meinen Stärken gehören.

Christiane: Vielen Dank für das Gespräch, Ralf! Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und viele Ideen bei IMP, und hoffen, dass wir nicht nur in den Genuss deiner beruflichen "Erfolgsrezepte" kommen, sondern vielleicht auch das eine oder andere Mal von dir bekocht werden ...

Ralf: Das mache ich gerne. Und dabei kommt sicher etwas völlig Neues heraus. Denn Köche lassen sich ja gerne von ihren Gästen inspirieren ...

 
space
space
space

 

 





Foto: Ralf Koschitzki, IMP

RALF KOSCHITZKI

im Gespräch mit
Christiane Steuer




Ralf Koschitzki ist seit Januar 2014 bei IMP und konnte bereits sämtliche seiner "Erfolgsrezepte" im Rahmen von Kunden-Projekten zum Einsatz bringen. Seine "beflügelnden" Ideen sind dabei nicht nur seiner langjährigen Karriere in der Aviation Branche geschuldet, sondern auch der interessanten Kombination aus Ausbildung und "Berufung", sodass wirtschaftliches bzw. technisches Know-how in einer völlig neuen Form "serviert" werden kann.

 


space
space
spaceHomespaceKontaktspaceRechtliche Hinweise