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ARTIKEL 05/13
 
Sichtweisen von erfolgreichen Unternehmen
 

ANBAHNEN ODER ABSEILEN?

Wie man mit Seilbahnen neue Märkte „anbahnen“ kann, ohne sich vom Kerngeschäft „abzuseilen“, und warum Städte-Mobilität für die Doppelmayr/ Garaventa Gruppe durchaus keine „abgehobene“ Idee ist

Alexander Kausl, Dieter Tschemernjak, Britta Koch, IMP
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Wissen Sie, wann der erste Skilift am Arlberg entstand? Bereits im Jahr 1937! Der Unternehmersohn Emil Doppelmayr und der ehemalige Skispringer und nordische Kombinierer Josef Bildstein gelten als Liftbau-Pioniere. Heute ist die Doppelmayr/Garaventa Gruppe Weltmarktführer im Seilbahnbau und konnte über 14.400 Seilbahnsysteme für Kunden in 88 Staaten realisieren. Das Unternehmen beschäftigt an die 2.200 Mitarbeiter in 33 Ländern, knapp die Hälfte davon ist am Standort in Vorarlberg in Österreich tätig. Im Jahr 2012 wurden weltweit 97 Seilbahnprojekte realisiert.
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Der Blick von oben auf die Welt kann das eine Mal atemberaubend schön, dann angsteinflößend, und wieder ein anderes Mal zutiefst ernüchternd sein. Fast immer aber eröffnet er dem Betrachter faszinierende Einblicke und kann so zu völlig neuen Einsichten führen. Nichts liegt also näher, als die erfolgreiche Wachstumsgeschichte von Doppelmayr aus der Vogelperspektive zu betrachten oder noch besser: aus der „Seilbahnperspektive“. Denn vielleicht kann uns dieser Blick auch zu neuen Erkenntnissen zur Gestaltung erfolgreicher Wachstumsstrategien verhelfen. 

Die Doppelmayr/Garaventa Gruppe ist durch den Wintertourismus erfolgreich geworden. Seilbahnen eignen sich aber nicht nur für spektakuläre Projekte am Berg, sondern bieten auch umweltschonende und energieeffiziente Lösungen für die urbane Mobilität und für den Materialtransport. Das weiß auch der Enkel des Seilbahnpioniers Michael Doppelmayr, der als Vorstandsvorsitzender der heutigen Doppelmayr/Garaventa Gruppe die Fäden im Unternehmen zieht, um nicht zu sagen: die Seile spannt. Mit ihm treffen wir uns in Vorarlberg direkt an einer Liftstation. Eine Seilbahnfahrt lang erzählt er uns Spannendes über

  • Wachstumsmärkte im ALPINEN KERNMARKT und warum es Sinn macht, sich nicht vom Kerngeschäft „abzuseilen“.
  • Wachstumsmärkte zwischen MOSKAU und der CHINESISCHEN GRENZE und warum unterschiedliche Märkte andere Geschäftsmodelle verlangen.
  • Wachstumsmärkte im STÄDTISCHEN BEREICH und welche innovativen Wege es dort gibt neue Geschäftsbereiche „anzubahnen“.
  • die unterschiedlichen Auslöser bisheriger WACHSTUMSSCHÜBE und wie es gelingen konnte, durch Flexibilität in „Fahrt“ zu bleiben.
  • technologische Aspekte und INNOVATIONSSCHÜBE und warum Doppelmayr nicht auf seinen „Sesseln“ kleben bleibt, auch wenn es keine radikalen Innovationen gibt.
  • ZUKUNFTSVISIONEN und warum Seilbahnen nicht nur den Blick nach vorne, sondern auch nach hinten gewähren.

Im zweiten Teil des Artikels beschreiben wir erfolgreiche Wachstumslogiken für mittelständische Unternehmen, die wir aus der Seilbahnperspektive gewinnen konnten. Dabei geht es um Wachstum auf mehreren Ebenen und wie man gleichzeitig „Kontinuität durch Flexibilität“ und umgekehrt „Flexibilität durch Kontinuität“ erzielen kann.

 

 
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