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ARTIKEL 05/19
 
Perspektivenwechsel
 

MASSEN-PHÄNOMENE

Wie sich der Philosoph Konrad Paul Liessmann das Phänomen
des „massiven“ Wachstums erklärt

Klaudia Weber, Alexander Kausl, Franz Bailom, IMP
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„Keine mechanische Schweizer Uhr – und sei es die teuerste der Welt – zeigt die Zeit so exakt an wie jede beliebige in Massenproduktion hergestellte Quarzuhr. Und trotzdem ist sie ein Statussymbol – sie ist edel, wertvoll … und: vererbbar, im Gegensatz zu vielen anderen, vergänglichen Statussymbolen unserer Zeit, wie etwa einem iPhone. Wenn ein Vater dem Sohn seine Schweizer Uhr vererbt, hat das neben dem monetären Wert auch eine symbolische Bedeutung. Wer möchte schon das Handy seines Vaters vermacht bekommen? Niemand!“, so Konrad Paul Liessmann in unserem Gespräch. Und spätestens hier kann man erahnen, worum es in diesem Beitrag geht: um Vermögenswerte, die in Wahrheit gar keine mehr sind. Um unser von Wachstum getriebenes Denken und Handeln, das sich in Form von Massenprodukten manifestiert. Und um unser scheinbares Unvermögen, Werte weiterzugeben, die abseits von Massenkonsum und Geldmassen existieren.
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Wie konnte es so weit kommen? Sind diese Entwicklungen einfach nur die logische Konsequenz unseres heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems? Wo sind die Ursprünge dieses Phänomens zu suchen? Fing das alles erst mit der Industrialisierung an? Oder schon früher, etwa mit der Sesshaftwerdung? Sind die ersten Formen des Wachstumsgedankens womöglich schon in der Urgeschichte zu finden, weil Familien, Gruppen, Clans … ja ganze Gesellschaften offensichtlich den inhärenten „Zwang“ in sich tragen, sich selbst zu vermehren – unter anderem auch deshalb, um Macht durch MASSE zu demonstrieren? IMP in einem aufschlussreichen Gespräch mit Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, Professor für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik an der Universität Wien.

 

 
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