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INNOVATORS DILEMMA
 
Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren
 

EVOLUTION & DISRUPTION: 

DER GROSSE UNTERSCHIED

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Warum versagen großartige Unternehmen im Wettbewerb um Innovationen, obwohl sie alles richtig machen; sie beobachten ihren Wettbewerb, befragen ihre Kunden oder verfügen über stattliche F&E-Budgets. Trotzdem verlieren sie ihre Marktführerschaft, sobald bahnbrechende Veränderungen bei Technologien oder Marktstrukturen auftreten.
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EVOLUTIONÄRE & DISRUPTIVE INNOVATIONEN –
eine wichtige Unterscheidung

Evolutionäre Technologien (oder Innovationen)

  • sind darauf ausgerichtet, die Leistungsfähigkeit von etablierten Produkten entlang der wichtigsten Kundenanforderungen in den etablierten Märkten zu steigern.

Disruptive Technologien (oder Innovationen)

  • verbessern nicht die Leistungsfähigkeit etablierter Produkte!
  • Sie haben – gemessen an den zentralen Qualitätsmerkmalen – eine schlechtere Performance als etablierte Produkte!
  • Aber sie haben andere Eigenschaften, die eine kleine Randgruppe von (normalerweise neuen) Kunden schätzt.
  • Produkte auf der Grundlage disruptiver Technologien sind normalerweise billiger, einfacher, kleiner und häufig bequemer zu verwenden.
  • Disruptive Innovationen sind jene, die etablierte Unternehmen leicht zum Scheitern bringen!


PRINZIPIEN DISRUPTIVER INNOVATIONEN

  • Technologien entwickeln sich schneller als Marktbedürfnisse
  • Etablierte Unternehmen neigen zu „Overengineering“
  • Es entsteht ein Marktvakuum für einfache, komfortable Produkte
  • Disruptive Innovationen sind einfacher, meist billiger, komfortabler
  • Sie erfüllen nicht die Qualitätsanforderungen des Premiummarktes etablierter Hersteller und sie sind zunächst nur für ein kleines, unattraktives Marktsegment interessant
  • Ihre Weiterentwicklung führt dazu, dass sie bald die Mindestanforderungen im Massenmarkt erfüllen
  • Etablierte Unternehmen nehmen eine Position des Wartens ein, bis es zu spät ist!

 

 
 

LEKTIONEN FÜR ETABLIERTE UNTERNEHMEN

  • Schaffe eine vollkommen unabhängige Organisationseinheit – weit entfernt von der Mutterorganisation, die vollkommene Verantwortung für die Einführung und Vermarktung der disruptiven Technologie hat!
  • Diese Organisationseinheit muss klein genug sein, dass man sich auch für kleine Erfolge begeistert – kleine Märkte stillen nicht den Wachstumshunger großer Unternehmen!
  • Diese Organisationseinheit braucht eine eigene Kultur, eigene Ressourcen und eigene KPIs, sie darf nicht gegen die Hauptorganisation um Ressourcen kämpfen!
  • Ziele nicht auf den Massenmarkt – lange Zeit ist die disruptive Innovation nicht gut genug!
  • Ignoriere, was die wichtigsten Kunden im Massemarkt sagen – sie sind lange Zeit nicht bereit, auf die neue Technologie umzusteigen!
  • Nutze den „First-Mover-Advantage“, der ist bei Disruptionen entscheidend!
  • Verlasse dich nicht nur auf Marktprognosen und Planungen!

... UND CHANCEN FÜR DIE KLEINEN UNTERNEHMEN

  • Identifiziere das Marktvakuum, das Branchenführer durch „Overengineering“ schaffen!
  • Finde die „Nicht-Käufer“ in diesem Markt, für die die „overengineerten“ Produkte zu teuer, zu kompliziert und überdimensioniert sind!
  • Finde die speziellen Kundenanforderungen in dieser Nische und erfülle sie!
  • Investiere frühzeitig in diese kleinen Nischen, für die Großen ist sie uninteressant!
  • Verbessere laufend die Technologie!
  • Erkenne rechtzeitig, wann die disruptive Innovation die Mindestanforderungen im Massenmarkt erfüllt und greife von unten an!
  • Die Großen nehmen dich nicht ernst, sie nehmen eine Position des „Wartens“ ein – bis es zu spät ist!

 

 
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THE INNOVATORS DILEMMA

Christensen, Matzler & Friedrich von den Eichen, 2011

Eines der „100 wichtigsten Wirtschaftsbücher aller Zeiten“ (Covert et al. 2011)

Buch: THE INNOVATORS DILEMMA  Christensen, Matzler & Friedrich von den Eichen, 2011

 

Der New York Times Besteller jetzt aktualisiert und mit europäischen Fallstudien erstmals in deutscher Sprache.

Das Buch, das Steve Jobs maßgeblich beeinflusste:
„ …(das) Buch ‚The Innovator’s Dilemma: Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren‘ hatte Jobs stark beeinflusst“ (Walter Isaacson: Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple Gründers, S. 483)

 
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