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KERNBOTSCHAFTEN
 
Oder: Über zentrale Aussagen zum Thema Wachstum
 

ERÖFFNUNGSVORTRAG: 5 STANDPUNKTE

DR. FRANZ BAILOM
Gründer und Geschäftsführer IMP

" Wir stehen vor großen Herausforderungen, welchen man dringend mit schlüssigen Konzepten begegnen muss. Fünf gängige, aber kontroverse Standpunkte müssen bei der Entwicklung zukünftiger Wachstumslogiken kritisch durchleuchtet und berücksichtigt werden:

  • Standpunkt 1: Wachstum ist immer möglich
  • Standpunkt 2: Wachstum entsteht durch künstliche Interventionen
  • Standpunkt 3: Unser Wachstum sorgt nicht für Verteilungsgerechtigkeit
  • Standpunkt 4: Wir stoßen trotz fortschrittlicher Hightech-Lösungen an die Grenzen unseres Planeten
  • Standpunkt 5: Wirtschaftliches Wachstum ist ein Ausnahmephänomen

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SESSION I: WACHSTUMSRAHMEN

PROF. DR. CHRISTIAN KEUSCHNIGG
Direktor des Instituts für Höhere Studien in Wien | Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen | mehrere Forschungsaufenthalte an den renommiertesten Universitäten: Bonn, Princeton und Oxford

" Wenn wir in BILDUNG und INNOVATION investieren, können wir auch unseren nachfolgenden Generationen ein hohes Einkommen bzw. Chancengleichheit sichern und im internationalen Vergleich mit unserer Innovations- und Wandlungsfähigkeit punkten. Vor allem aber müssen wir Arbeit und Kapital in den WACHSENDEN PRODUKTIONEN zum Einsatz kommen lassen.

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EM.O. UNIV.-PROF. DIPL.-ING. DDR. HELMUT DETTER
Ehem. Professor an der TU Wien | Gründer der österr. Gesellschaft für Mikrosystemtechnik | Gründer der FH Wiener Neustadt für Wirtschaft und Techink uvam.

" Die Wachstumsfähigkeit und Differenzierung von Unternehmen hängt davon ab, ob NEUE TECHNOLOGIEN intelligent genutzt werden, indem sie IDENTIFIZIERT, BEWERTET und in bestehende Prozesse systematisch INTEGRIERT werden, sodass die daraus resultierenden Innovationen (inkrementelle & disruptive) einen echten Mehrwert für den Kunden hervorbringen.

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PROF. DR. CLAUS OFFE 
Soziologe und Politikwissenschaftler | Professor an der Hertie School of Governance Berlin | Gastprofessor an den renommiertesten Universitäten: Princeton, Harvard University, University of California in Berkele

" Wachstum ist in unseren kapitalistisch geprägten Ökonomien eine Institutionsvoraussetzung. DAS DILEMMA: Es findet in vielen Regionen der Welt gar kein oder nur ein geringes Wachstum statt. Jenes Wachstum, das stattfindet, ist SCHULDEN- UND KREDITFINANZIERT. Aber angesichts der Tatsache, dass unser Wachstum gegen Null geht und der damit verbundenen „schrumpfenden“ Renditen reduziert sich die Bereitschaft der Kreditgeber, „Wachstum“ in dieser Form weiter zu finanzieren. Zudem führt unser derzeitiges Wachstumsverständnis zu unerträglichen KLIMA-, UMWELT-, ROHSTOFF- und SOZIALFOLGEN.

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SESSION II: WACHSTUMSMUSTER


MAG. MARKUS ANSCHOBER

Geschäftsführer und Managing Partner IMP

UNIV.-PROF. DR. KURT MATZLER
Vorstand des Instituts für Strategisches Management der Universität Innsbruck, Partner IMP

" Die Fähigkeit eines Unternehmens zu wachsen, wird in Zukunft wesentlich davon abhängen, ob es gelingt, einzigartige Wertschöpfungslogiken zu realisieren. Dazu ist es notwendig, dass Unternehmen sich intensiv mit den zukünftigen Entwicklungen in ihren Marktsystemen auseinandersetzen. Aktuelle IMP-Forschungsergebnisse (gemeinsam mit der Industriellenvereinigung) zeigen, dass es sich beim Wettbewerb der Zukunft um einen Wettbewerb der besten Geschäftsmodelle in Bezug auf drei Wachstumspfade handeln wird:

  1. Wachstum im Kernmarkt durch
    EVOLUTION des Geschäftsmodells
     
  2. Wachstum in neuen Märkten durch
    ADAPTION des Geschäftsmodells
     
  3. Wachstum in neuen Problemlösungsfeldern durch
    REVOLUTION des Geschäftsmodells 
     

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SESSION III: WACHSTUMSPOTENZIALE


DIPL.-ING. WOLFGANG EMMERICH
Verantwortlich für Strategieentwicklung bei der voestalpine Edelstahl

" Auch wenn wir heute noch unseren Umsatz zu ca. 70 Prozent in Europa generieren, liegt der zentrale Wachstumsschwerpunkt in außereuropäischen Märkten. DIFFERENZIERUNGEN durch eine systematische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und durch eine Abkehr der reinen Produktorientierung sind dabei entscheidend. PRODUKTE in Kombination mit INNOVATIVEN DIENSTLEISTUNGEN sind der Schlüssel zu Marktanteilsgewinnen.

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DIPL.-ING. ERNESTO MAURER
CEO von SSM: Schärer Schweiter Mettler AG | zählt zu den ältesten Unternehmen der Schweiz | SSM konnte sich mit innovativen Ansätzen trotz vieler Umbrüche bis heute im internationalen Wettbewerb behaupten

DR. STEPHAN FRIEDRICH VON DEN EICHEN
Geschäftsführer und Managing Partner IMP


"
In jedem Unternehmen befinden sich „VERBORGENE FÄHIGKEITEN“ und ein „schlummerndes Ideenpotenzial“. Beides gilt es zu entdecken. Mit der Unterstützung von EXTERNEN und mithilfe von NETZWERKPARTNERN, die bei unvorhergesehener Komplexität den „Kurs“ beibehalten und Ideen nach innen und außen reflektieren, können neue Wachstumswege entstehen.

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DIPL.-ING. KARL KAHOFER
CEO Britax Childcare, U.K. | Weltmarktführer bei Produkten für Kindersicherheit | ehem. Group President von Newell Rubbermaid Europe | Mitglied von zahlreichen Advisory-Boards internationaler Top-Unternehmen

" Das Kaufverhalten bzw. der Moment der Kaufentscheidung hat sich durch das INTERNET und vor allem durch die Nutzung MOBILER ENDGERÄTE radikal verändert: a) Information & Kauf erfolgen online ... b) Kunden informieren sich im Web und kaufen im Geschäft ... c) Kunden informieren sich im Geschäft und kaufen online ... u.v.a.m. Unternehmen sind aufgrund dieses Cross-Channel-Verhaltens gefordert, auf ihre MARKENKRAFT Richtung End-Unser zu setzen und NEUE VERTRIEBSWEGE einzuschlagen, die berücksichtigen, dass sich die Bereiche im Web, nämlich CONTENT (z.B. google), COMMUNITY (z.B. facebook) und E-COMMERCE nicht mehr voneinander trennen lassen!

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SESSION IV: WACHSTUMSTHEORIEN

PROF. COSTAS MARKIDES
Professor für Strategisches Management und Entrepreneurship London Business School | Gastprofessor Harvard Business School | zählt seit Jahren zu den weltweit einflussreichsten Managementdenkern - Ranking „Top 50 Thinkers“

" Es ist eine Herausforderung, STRATEGISCHE bzw. GESCHÄFTSMODELL-INNOVATIONEN in etablierten Unternehmen umzusetzen, weil die neuen Ansätze auf langjährig vorhandene Strukturen und Prozesse „prallen“. Zudem können strategische Innovationen von Stammkunden als unattraktiv empfunden werden. Nichtsdestotrotz müssen sich Führungskräfte zunehmend mit Geschäftsmodell-Innovationen und "ANDEREN" Kundenbedürfnissen auseinandersetzen, denn diese können Unternehmen zu einer „Leadership-Position“ am Markt verhelfen. Im ersten Schritt gilt es, bestehende Strukturen und Wege zu HINTERFRAGEN und im Unternehmen eine Situation der POSITIVEN KRISE zu erzeugen (krísis = ursprünglich: die Meinung, Beurteilung, Entscheidung).

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UNIV.-PROF. DR. ISABELL M. WELPE, MSC
Vorstand des Instituts für Organisation und Strategie an der TU München

" Digitalisierung und Globalisierung sind starke Wachstumstreiber. Aber Unternehmen sind mehr denn je gefordert, STANDARDS zu setzen, die sich im WIDERSPIEL von Koordination, Autonomie, Kontrolle und Flexibilität bei den Mitarbeitern befinden. Es gilt, Strukturen, Prozesse, Systeme und Strategien in Übereinstimmung mit den handelnden PERSONEN zu bringen, indem Rollen, Entscheidungsregeln und Verantwortungen geklärt werden. 

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SESSION V: WACHSTUMSVISIONEN

CHRISTIAN FELBER
Initiator der „Demokratischen Bank“ und der „Gemeinwohl-Ökonomie" | Erfolgreicher Autor | Internationaler Referent | Mitbegründer von Attac Österreich


" Obwohl es in sämtlichen Verfassungen steht, scheinen wir alle das eigentliche Ziel des Wirtschaftens vergessen zu haben, bei dem es 

  • um Bedürfnisbefriedigung,
  • um die Steigerung der Lebensqualität und
  • um unser aller WOHL ...

ginge und nicht  per se um die Erhöhung des BIP bzw. der Finanzkennzahlen. Denn BIP und Finanzbilanz messen lediglich die Akkumulation der MITTEL und nicht die Erreichung der ZIELE. Daher brauchen wir zusätzliche Maßstäbe, die das EIGENTLICHE ZIEL - das Gemeinwohl - messen (z. B. anhand eines Gemeinwohlprodukts bzw. einer Gemeinwohlbilanz), um schlussendlich unser EINSEITIGES Denken in Bruttoinlandsprodukt und Finanzbilanz aufzuheben.

 

 

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KERNAUSSAGE
ERÖFFNUNGSVORTRAG

FRANZ BAILOM

 



KERNAUSSAGEN
SESSION I

über begrenzende Wachstumsrahmen, technische Möglichkeiten und Friedensformeln

PROF. CHRISTIAN KEUSCHNIGG

PROF HELMUT DETTER

PROF. CLAUS OFFE

 

 
 

KERNAUSSAGEN
SESSION II

über eingefahrene Wachstumsmuster, systemische Dimensionen und durchdachte Entscheidungen



MARKUS ANSCHOBER & 
PROF. KURT MATZLER



KERNAUSSAGEN
SESSION III

über zukunftsorientierte Wachstumspotenziale, erweiterte Kernkompetenzen und
zeitgemäße Vertriebswege



WOLFGANG EMMERICH

ERNESTO MAURER &
STEPHAN FRIEDRICH V.D. EICHEN

KARL KAHOFER

KERNAUSSAGEN
SESSION IV

über wissenschaftlich-fundierte Wachstumstheorien, radikale Innovationen und skalierte Organisationsformen



PROF. COSTAS MARKIDES

PROF. ISABELL WELPE



KERNAUSSAGE
SESSION V

über ausgereifte Wachstumsvisionen, ureigenste Unternehmensziele und eine „gemeinwohle“ Ökonomie

CHRISTIAN FELBER

 

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