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MUT ZUR INNOVATION IST SCHLüSSEL FüR LANGFRISTIGEN ERFOLG
 
 

Von Yannick Dillinger, Schwäbisch Media

ESSLINGEN „Freiraum ist die Bedingung für Kreativität. Kreativität braucht aber auch irgendwann Strukturen.“ Stephan Friedrich von den Eichen, Geschäftsführer von IMP Deutschland, hat Firmenchefs beim Symposium „Macht. Führung. Sinn.“ in Esslingen dazu aufgerufen, ihre Leadership-Logiken in Frage zu stellen. Heutzutage sei es wichtig, dass Vorgesetzte ihren Mitarbeitern eine Balance zwischen Freiraum und Strukturen böten. Dabei müssten diese stets genau wissen, wo die Reise im Unternehmen hingehen soll. Denn: „Nur durch eine klare Orientierung kann der Mitarbeiter den Sinn von Innovationen erkennen. Nur durch Erkennen des Sinns entsteht das Wollen. Nur durch das Wollen entsteht Mobilität.“
 

Von den Eichen hält eine gute Führung für elementar für den Erfolg eines Unternehmens. Vorgesetzte seien gleichermaßen „schuld an Barrieren und am Erfolg“. Glücklicherweise hätten die meisten deutschen Unternehmer verstanden, dass Innovation entscheidend sei für den Erfolg. Als Problem bezeichnete von den Eichen das Fahren auf „alten Denkautobahnen“. So seien die Budgets vieler Firmen zu produktlastig. Anstatt neue Dinge zuzulassen, würde vielerorts nur daran gearbeitet, Bestehendes zu modifizieren. „Ganz neue Geschäftsmodelle haben meist gar keine Chance“, sagte von den Eichen. Dabei sei gerade der Mut zur Innovation ein Schlüssel für langfristigen Erfolg. „Da darf es dann auch mal sein, dass am Ende eines Denkprozesses etwas rauskommt, was so gar keinen Stallgeruch mehr hat.“

Besonders ratsam ist laut dem IMP-Geschäftsführer die Kooperation mit Dritten. Ideen gebe es in jedem Unternehmen. Wachsen könnten diese aber vor allem durch Ideen von Externen. „Lassen Sie andere auf Ihr Produkt schauen. Schauen Sie sich Innovationen des Wettbewerbers an. Sammeln Sie alle Ideen, denken Sie aber in Gesamtheiten“, rief von den Eichen den Unternehmern zu. Und: „Stellen Sie nicht zu früh die falschen Fragen!“ Ein iPhone hätte es schließlich auch nie gegeben, so von den Eichen, wenn gleich zu Beginn die Frage nach der Marktreife gestellt worden wäre. Insofern wünschte er seinen Zuhörern in Esslingen zum Ende vor allem eines: „den Mut zur Innovation“. (Aktualisiert: 28.06.2013 11:49)

 
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DR. STEPHAN FRIEDRICH VON DEN EICHEN
IMP
"Führung als Innovationsbremse - und wie Sie diese lösen können"

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