Home
Deutsch space Search  Search
IMP
space
space
space
 
space
 
space
 
space
 
space
 
space
 
space
 
space
 
 
 
 
 
space    
space
space
   
space
space
space
INNOVATION EXCELLENCE
 
Oder über die 3 Herausforderungen des Innovationsmanagements
 

Effektivität, Effizienz und Mobilisierung sind unterschiedliche Herausforderungen, die an unterschiedlichen Stellen im Unternehmen von unterschiedlichen Leuten mit unterschiedlichen Methoden zu bewältigen sind. Die Praxis zeigt jedoch, dass Innovationen vielfach als l’art pour l’art verfolgt werden und infolge dessen das Innovationsportfolio eine seltsame Eigendynamik entwickelt. Besteht zudem der Anspruch, möglichst viele Ideen sicher durch das System in Richtung Markt zu schleusen, sind dies sichere Belege dafür, dass die Herausforderungen als solche nicht verstanden werden.

Die Herausforderung sind:

  1. Die Innovationseffektivität - als die zentrale Herausforderung für das Innovationsmanagment - steht für die Beantwortung der Frage: „Welche Innovationen braucht das betreffende Unternehmen tatsächlich und wie viele davon?“ Es geht um Stimmigkeit. Es geht darum, die Konzentration der Kräfte auf die richtigen – im Sinne von strategiegerechten und strategierelevanten – Innovationen zu bündeln. Und eben diese Stimmigkeit fehlt in der Praxis häufig.
     
  2. Die Steigerung der Innovationseffizienz ist die zweite Herausforderung. Die F&E-Abteilungen von Unternehmen haben die Aufgabe, Innovationsprozesse zu installieren, detaillierte und unterstützende Tools & Techniques einzuführen und für die Vernetzung nach innen (Kompetenz) und nach außen (Markt) zu sorgen, um Lieferanten, Kunden und sonstige Dritte gezielt in die Innovationsarbeit mit einzubinden. Die Innovationseffizienz steht in der Praxis zweifellos auch im Vordergrund und die über die Jahre erzielten Fortschritte sind beachtlich. Und doch darf sich ein guter „Innovationsmanager“ nie sicher sein, dass es die richtigen Innovationen sind, die er managt. Daher sollte immer wieder die Frage der Innovationseffektivität gestellt werden.
     
  3. Die dritte Herausforderung ist die Mobilisierung. Dabei unterscheiden wir zwischen der Mobilisierung nach innen und nach außen.

    a) Mobilisierung nach innen:
    Die beste Innovationsstrategie und ein noch so ausgefeilter Prozess laufen ins Leere, wenn die Mobilisierung der Organisation nicht gelingt. Das Wesentliche dabei ist die „Sinngebung“. Denn Mitarbeiter setzen sich dann, und nur dann mit Innovationen auseinander, wenn sie darin einen Sinn erkennen können. Je größer die Sinnhaftigkeit, desto mehr Wert kann eine Innovation erhalten. Und je mehr die Mitarbeiter sich damit befassen - inhaltlich und auch emotional - desto eher wächst die Organisation über sich hinaus und schafft wirklich Neues.

    b) Mobilisierung nach außen:
    Um Neues zum (Markt-) Erfolg zu führen, braucht es eine Mobilisierung nach außen. Diese hat viel damit zu tun, ob es sich wirklich um Neues handelt und nicht nur um „line-extentions“. Es hat aber auch damit zu tun, wie man Kunden auf das Neue einstimmt.
 
 

Doch die IMP Forschungsergebnisse zeigen, dass der Großteil der Unternehmen nur unzureichend im Stande ist, echte Innovationen auf den Markt zu bringen und den Herausforderungen gerecht zu werden. Welche Gründe konnten dafür gefunden werden? PATHOLOGIEN DER INNOVATION >

 
space
space
space
spaceHomespaceContactspaceTerms & conditions