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BEITRAG JANUAR / FEBRUAR 2015
 
Carsten Vollrath über ...
 

INDUSTRIE 4.0

Warum sich Unternehmen neu aufstellen müssen, um mit einer intelligenten Fabrik individueller, flexibler und nachfrage-orientierter zu produzieren. Und um wachsen zu können!
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Der Wettbewerb der Industriestandorte hat sich insbesondere seit der Weltwirtschaftskrise dramatisch verschärft. Vielfach wird davon gesprochen, dass Europa aufgrund der hohen Strukturkosten Gefahr läuft, einen Großteil seiner industriellen Produktion durch Abwanderung zu verlieren. Müssen europäische Unternehmen auf den Zug der Industrie 4.0 aufspringen, um wachsen zu können bzw. um überhaupt eine Überlebenschance zu haben? Tatsache ist jedoch, dass die Chancen der Digitalisierung von einem großen Teil der Unternehmen nicht erkannt werden. Die wenigsten Manager und Unternehmer wissen wirklich Bescheid, welches Potenzial Industrie 4.0 in sich birgt.
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Laut einer aktuellen Studie konnten 24 Prozent der Befragten mit dem Begriff Industrie 4.0 nichts anfangen, bei den OEMs waren es sogar 34 Prozent – ein erstaunlich hoher Wert, meint die Beratungsgesellschaft. [1] Höchste Zeit also, sich eingehend mit diesem Thema zu beschäftigen. Denn dafür gibt es gute Gründe.

Drei gute Gründe, sich mit Industrie 4.0 zu beschäftigen!

ERSTENS:
Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass cyber-physische Systeme und Smart Factorys erst in zehn oder 15 Jahren da sein werden. Industrie 4.0 hat längst begonnen, denn vieles ist schon vorhanden: Unternehmen setzen bereits Maschinen ein, die mit einem Web-Client versehen sind und mit deren Hilfe Daten über das Internet generiert werden können. Oder Maschinen, die – mit Sensoren ausgestattet – bestimmte Funktionen überwachen. Wir haben auch im Heute Produktionsabläufe etabliert, bei denen mithilfe von RFID oder Barcodes sämtliche Produkte mit Maschinen kommunizieren und die Menschen in den Fabriken arbeiten mit Smartphones und iPads. Es handelt sich also um einen kontinuierlichen Veränderungsprozess – um eine Evolution. Aber diese Evolution wird schlussendlich schneller gehen, als wir uns das heute vorstellen können. [2]

ZWEITENS:
Viele Länder arbeiten bereits an Industrie 4.0 und sind teilweise schon weiter als die Industrie in Deutschland bzw. in Österreich und der Schweiz. Daher ist nun ein schnelles Handeln aller Akteure in Wirtschaft, Forschung und Politik PFLICHT, um den Produktionsstandort zu sichern und um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn die nächste „Industrielle Revolution“ ist im vollen Gange: mit oder ohne uns. [3]

DRITTENS: 
Vor dem Hintergrund steigender Komplexität, Dynamik und Variantenvielfalt wird die vollständige digitale, intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen und Dingen entlang der gesamten Wertschöpfung eines Produkts zum globalen Wettbewerbsfaktor und zur Wachstumschance für die hochentwickelten Produktionsstätten Europas, nicht zuletzt deshalb, weil bereits heute 90 Prozent des weltweiten Wirtschaftswachstums außerhalb Europas stattfindet.

„Scharf“ formuliert könnte man auch sagen:

  • Das, was die meisten Unternehmen beherrschen, nämlich die kontinuierliche Verbesserung fassbarer Produkte, war gestern. Die digitale, vernetzte Wirtschaft tickt anders – schneller, chaotischer, unberechenbarer und vor allem viel näher am Kunden: IT-basierte New Economy!

  • Cloud-Computing und Big Data sind keine Blase! Ganz im Gegenteil: Sie verschmelzen durch Industrie 4.0 mit der Old Economy gezielt zu neuen Geschäftsmodellen.

Doch wie sehen diese Geschäftsmodelle der Zukunft aus? Was sind die Voraussetzungen bzw. Herausforderungen für das Management?
Im ersten Schritt geht es vor allem darum:

Wir müssen uns vom alten „Fabriksbild“ verabschieden.
Intelligente Fabriken ticken vollkommen anders!

Industrie 4.0 bedeutet eine Veränderung des gesamten Wertschöpfungsprozesses, der auf Selbstorganisation und Selbststeuerung der Systeme setzt und zudem mehr Kundenintegration bietet! Die Fabrik der Zukunft muss völlig neu gedacht werden.

Eine „Fabrik" ist nicht mehr eine (Massen-)Produktionsstätte an einem Ort, sondern ein Konzept, bei dem die eigentliche Fertigung selbstorganisiert, vernetzt und verteilt stattfindet und nur einen Teil des organisierten Gesamtlebenszyklus darstellt. Neue Kommunikationsformen zwischen den Maschinen führen verstärkt zu dezentralen und „smarten“ Produktionsstätten und lassen somit auch eine „kleinteiligere“ Distribution und Produktion nach Bedarf zu. [4]

Laut einer Studie des Fraunhofer IAO könnte sich zukünftig ein Produktionsauftrag – vom Kunden ausgelöst – selbstständig durch die Wertschöpfungskette steuern. Dabei würden nicht nur Bearbeitungsschritte, Anlagen und Materialien automatisch von intelligenten Systemen gesteuert, sondern zudem sämtliche Kontrollen und mögliche Korrekturen wie von Geisterhand ausgeführt. Der jeweilige „Produktionsauftrag“ würde drohende Lieferverzögerungen erkennen, diese direkt an den Kunden melden und zusätzlich benötigte Kapazitäten organisieren. Zudem könnten die Produktionsanlagen Zeichnungen austauschen, ihre Auftragsreihenfolgen organisieren und untereinander die notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsbedarfe kommunizieren. [5]

Doch was bedeuten all diese Veränderungen in der Produktion für unsere Geschäftsmodelle? Eines steht bereits fest: Um die enormen Potenziale der wachsenden Vernetzung – durch das Internet der Dinge, Maschinen-zu-Maschinen-Kommunikation und Industrie 4.0 – zu realisieren, müssen sich Unternehmen neu aufstellen: die eigene Organisation, die gesamten Prozesse, die IT und nicht zuletzt die Unternehmensphilosophie.

Industrie 4.0 erfordert neue, vernetzte, integrative Geschäftsmodelle!

Viele Industrie 4.0-Szenarien erfordern Geschäftsmodelle, die in der Regel nicht mehr durch eine einzelne Firma, sondern durch ein (möglicherweise) hoch-dynamisches Geschäftsnetzwerk umgesetzt werden. Dadurch entstehen neue „integrierte“ Kooperations- und Geschäftsmodelle, die unter stärkerer Einbeziehung von Kunden, Lieferanten, Partnern und Markt sehr viel stärker auf individuelle und kurzfristige Kundenwünsche zugeschnitten sein werden.

Das heißt aber auch, dass Kunden in das Geschehen eingreifen werden – und zwar durch Ideen zum Produkt und durch die Bestimmung der Lieferzeiten, die sich drastisch verkürzen werden. Bei Industrie 4.0 geht es vor allem auch um Echtzeit (!) und um eine volle Kunden- bzw. Partnereinbindung. Dabei geht es nicht nur um die Produktion, sondern um den gesamten (!) Produktentstehungsprozess. Man muss sich bereits in der Innovationsarbeit Gedanken darüber machen und die Produkte so entwickeln, dass sie anpassbar und veränderbar sind. Nur so wird die Kundenintegration wirklich realisierbar. Insofern ist Industrie 4.0 nicht nur eine Veränderung in Bezug auf die „Fabrik“, sondern betrifft den kompletten Wertschöpfungsprozess, der ganz weit vorne in der Produktinnovation – im Ideenmanagement – beginnen muss. Eine solche komplette Vernetzung macht die neue Wertschöpfungslogik aus und eröffnet die Möglichkeit, in neuen Geschäftsmodellen zu denken. Angestrebt wird dabei die faire Verteilung der Geschäftspotenziale auf alle − auch neue − Stakeholder in der Wertschöpfungskette. [2]

Es gilt also, in komplett neuen Geschäftsmodellen und -potenzialen zu denken und zu arbeiten. Denn die alten Modelle werden erodieren, weil wir sie an unserem Hochlohnstandort nicht ewig halten können – selbst dann, wenn wir weiter automatisieren. Darum müssen wir uns der Herausforderung namens Industrie 4.0 stellen. Denn sie stellt eine echte Chance dar –  in zweierlei Hinsicht!

Industrie 4.0 ist eine große Wachstums- und
Überlebenschance zugleich!


Mit Industrie 4.0 kann Europa Hightech-Produkte hier halten und vielleicht sogar neue entwickeln. Aber ohne den  Mittelstand und die Zulieferer-Industrie wird definitiv keine Wertschöpfung funktionieren! Deshalb gilt es nicht zuletzt auch für sie, den Herausforderungen ins Auge zu sehen.

HERAUSFORDERUNG 1:
NEUES FABRIKVERSTÄNDNIS

Für uns ist die Vorstellung einer Fabrik im Moment diese: ein großes Gebäude, das sich meist irgendwo „außerhalb“ befindet und in dem Massenprodukte gefertigt werden, die im Anschluss daran zur Verteilung kommen. Industrie 4.0 wird insbesondere in Bezug auf die VERTEILUNG einen ganz anderen Weg finden – im Sinne einer „kleinteiligeren“ Distribution. Das heißt: Mit Industrie 4.0 werden sich auch kleine Produktionsmengen „bezahlt“ machen. Denn die Maschinen müssen nicht mehr mit riesigem und teurem Umrüstungsaufwand von einem Produkt auf das nächste eingestellt werden. Dadurch erhält man eine viel höhere Flexibilität. Mit anderen Worten heißt das aber auch: Als Unternehmen muss man dann nicht mehr all seine Erzeugnisse und Produkte durch EINE Fabrik „schleusen“. Vielmehr wird man MEHRERE dezentrale Stätten verknüpfen und nach Bedarf produzieren. [4]

HERAUSFORDERUNG 2:
ARBEITEN IM SYSTEM VERSUS ARBEITEN AM SYSTEM

Wer beim Thema Operational Excellence hinterherhinkt und noch keinen entsprechenden Reifegrad erreicht hat, darf sich nicht darauf beschränken, zuerst nur hier seine „Hausaufgaben“ zu machen, bevor er sich mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigt. Vielmehr gilt es, beides PARALLEL anzugehen. Man ist sicher auch gut beraten, bestehende Systeme weiterzuentwickeln. Aber sich NUR darauf zu konzentrieren – das wäre fahrlässig, weil die Gefahr dann zu groß ist, dass ANDERE mit neuen Geschäftsmodellen aufwarten. Man kann in „seinem“ System so effizient sein, wie man will, und hat trotzdem verloren. [2]

HERAUSFORDERUNG 3:
DENKEN IN GESCHÄFTSMODELLEN

Früher sah das klassische Denk- und Handlungsmodell wie folgt aus: Wir haben eine gute Idee und entwickeln ein Produkt. Das Produkt geht in den Markt und der Kunde bewerkstelligt damit eben jene Dinge, die ihm sein Business abverlangen. Heute kauft der Kunde kein PRODUKT, sondern einen SERVICE bzw. SERVICES, die zu LÖSUNGEN (SOLUTIONS) „komponiert“ werden und der Markterfolg hängt nicht nur von der „guten Idee“ ab, sondern auch von einer entsprechenden Logik, die zeigt, wie eine Idee den Weg zum Kunden findet. [4] Denken in Geschäftsmodellen bedeutet die kreative und ganzheitliche Gestaltung der einzelnen Dimensionen der eigenen Geschäftslogik (nämlich Positionierung, Angebots-, Wertschöpfungs-, Vermarktungs- und Erlöslogik). Es geht darum, diese Dimensionen auf ein gemeinsames Ziel – etwa die angestrebte Positionierung – auszurichten.

HERAUSFORDERUNG 4:
OFFENHEIT – DENKEN IN WERTSCHÖPFUNGSNETZWERKEN

Eine weitere Herausforderung lautet OFFENHEIT: mehr Vernetzung – und das auch beim Entwickeln von Lösungen, neuen Geschäftsmodellen und Produktionssystemen. Es geht um ein Offensein im Geiste, aber eben auch in den Prozessen. Das ist wichtig, weil die Dinge immer vernetzter werden. Und hier ist die Herausforderung, dass man miteinander spricht, miteinander arbeitet und sich nicht länger vormacht, alles selbst machen zu können. [2]

HERAUSFORDERUNG 5:
KULTURWANDEL – WEG VOM ALTEN „POWER-DENKEN“ 

Früher galt: "Wissen ist Macht" und deshalb fand keine Öffnung nach Außen statt. Heute gilt das nicht mehr. Ein Kulturwandel ist angesagt: Dafür müssen aber viele Unternehmen über ihren traditionellen Schatten springen. Industrie 4.0 birgt große Chancen für neue, gute Ideen, bei denen auch für jeden Einzelnen ein neues Potenzial entsteht. Es ist eben von großer Bedeutung, dass das Konkurrenz-Angstdenken abgelöst und transferiert wird, und zwar in ein offenes Denken, sodass neue Impulse und neue Möglichkeiten entstehen können. Die Unternehmen können sich dadurch insgesamt weiterentwickeln, auch wenn eine Kulturtransformation natürlich immer auch mit „Schmerzen“ verbunden ist. All das birgt viel mehr Potenzial, als wenn jeder Einzelne tagtäglich darüber nachdenkt, wie er ein „bisschen“ besser werden kann. Wenn es gelingt, in dieses neue, offene und systemische Denken zu kommen, dann überwiegen definitiv die Chancen ... für alle Branchen! [4]

HERAUSFORDERUNG 6:
JETZT STARTEN UND KEINE ZEIT VERLIEREN!

Der große Informations- und Vernetzungs-Nachholbedarf ist DIE Herausforderung schlechthin: DRANBLEIBEN lautet daher die Devise! Vorne mit dabei zu sein – „Leading Edge“ zu sein –, genau darum geht es auch bei Industrie 4.0. Die größeren Unternehmen – jene OEMs, die die Dinge vorantreiben – müssen den Mittelstand mitnehmen: in Projekten, in Pilotvorhaben und dergleichen mehr. Auch die Politik muss entsprechende Voraussetzungen schaffen, damit es in der Fläche gelingt, auf diesen Zug aufzuspringen. [2]

Für all jene, die sich diesen Herausforderungen stellen, wird sich Industrie 4.0 „bezahlt" machen …

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Literaturverzeichnis / Quellen / Weiterführende Studien /
Umsetzungsempfehlungen


[1] Studie „Industrie 4.0 – Eine Standortbestimmung der Automobil- und Fertigungsindustrie"(Porsche-Tochter Mieschke Hofmann und Partner GmbH (MHP)
ZUR STUDIE >

[2] Prof. Dr. Wilhelm Bauer im IMP-Interview: Industrie 4.0. Wie wir mit einer „intelligenten Fabrik“ individueller, flexibler, volatiler und nachfrageorientierter produzieren können. Und wie wir echte Chancen für alle Branchen schaffen können. IMP Perspectives 6: Wachstum durch Differenzierung, Erscheinungstermin April 2015.

[3] Arbeitswelt 4.0 (Fokus online 20.12.2014)
MEHR LESEN >

[4] Prof. Dr. Martin Welsch im IMP-Interview:

  • Born to be different! Oder: Wie es der IBM gelingen kann, sich laufend neu zu definieren und sich von anderen abzuheben, und warum das Unternehmen offensichtlich für mehr geschaffen ist als lediglich für „Business Machines“, IMP Perspectives 6: Wachstum durch Differenzierung, Erscheinungstermin April 2015.

  • What´s up, Watson: Oder: Was sich aus Sicht von IBM Deutschland Research & Development in Sachen künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Neuromorphic und Quanten-Computing für die Zukunft abzeichnet. IMP Perspectives 6: Wachstum durch Differenzierung, Erscheinungstermin April 2015.

[5] Fraunhofer-IAO Studien: ZU SÄMTLICHEN INDUSTRIE 4.0-PUBLIKATIONEN >

[6] Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0
Deutschlands Zukunft als Produktionsstandort sichern; Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0, April 2013.
ZU DEN EMPFEHLUNGEN >

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Kann oder vielmehr
muss (!) Industrie 4.0 als Überlebenschance für Industrieunternehmen in hochentwickelten Ländern gesehen werden? Weil sich „Wertschöpfung" völlig neu gestalten wird? Müssen wir uns vom alten Bild einer Fabrik schnellstmöglich verabschieden?


CARSTEN VOLLRATH
IMP Managing Partner
CEO IMP Schweiz

office@imp-consulting.ch
T.: (+41) 44 567 61 54


 

 

 

 

 

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KOLUMNE 01-02/2015
INDUSTRIE 4.0 >

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Auch im Rahmen unserer IMP-Strategy Days in Innsbruck-Igls werden renommierte Experten über Industrie 4.0 referieren.



23./24. April 2015
IMP Strategy Days

WACHSTUM DURCH
DIFFERENZIERUNG

Besser? Anders?
Besser ganz anders?

DETAILS >

 

 

 

 

 


 

 




 

 

 

 

 

 

Vortragende bei den IMP Strategy Days zu den Themen

Industrie 4.0 ...
Hirnforschung ...
Computerscience ...
Materialforschung ...
Künstliche Intelligenz ...
Additive Manufacturing ...

Prof. Dr. Martin Welsch
Chief Technology Advisor IBM, Universität Je
na

Univ.-Prof. Dr. Martin Korte
Gehirnforscher, Biologe und Zoologe, Technische
Universität Braunschweig

 

 

Prof. Dr. Luc Steels
Universitat Pompeu Fabra, Barcelona, Department
of Experimental and Health Sciences; Founder and first director of the Sony Computer Science Laboratory, Paris

 

Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer
Institutsleiter Fraunhofer IAO/IAT


 

IMP Stategy Days
Innsbruck-Igls


Save the Date ...
23. / 24. April 2015

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