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ARTIKEL 04/17
 
Sichtweisen aus der Welt des Spitzensports
 

TIKI-TAKA ...

Oder: Mit der Philosophie des Ball-Führens zu mehr (Problemlösungs-)Intelligenz

Dieter Tschemernjak, Alexander Kausl, Niels Cotiaux, IMP

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Der verführerischen Macht des Fußballs kann sich keiner entziehen – insbesondere dann nicht, wenn Welt- oder Europameisterschaften stattfinden. Der Fußball hat eine Fähigkeit, Menschen zu berühren, wie kaum eine andere (Neben-)Sache dieser Welt. In einem archaischen und gleichzeitig eleganten Kampf werden Geschichten von Triumph, Hoffnung und tragischen Helden erzählt. Dabei ist Fußball integrierend und weltumspannend, aber auch abgrenzend und damit identitätsstiftend. Eine Fußball-WM oder -EM scheint die ganze Welt zu „synchronisieren“: So verfolgen Spanier, Deutsche, Iraner, Chilenen, Japaner … sowie Schweizer und Österreicher gleichzeitig dasselbe Spiel, diskutieren die Entscheidungen der Schiedsrichter und freuen sich über eine gelungene Aktion „ihrer“ Mannschaft. Fußball kann getrost als „das Spiel der Spiele“ bezeichnet werden
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„Denn, um es endlich einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

So Friedrich Schiller in seinem Buch „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“. Was das SPIEL im Allgemeinen und das FUSSBALLSPIEL im Besonderen mit Führung zu tun hat? Sie wundern sich außerdem darüber, warum wir in diesem Zusammenhang von „Problemlösungsintelligenz“ sprechen? Und überhaupt: Was hat Fußball mit Philosophie zu tun? Wie auch immer: Wir werden versuchen, alle Fragen zu beantworten – nicht zuletzt deshalb, weil wir ein Interview mit Horst Wein führen konnten.

Horst Wein ist ein absoluter Kenner des spanischen Spitzenfußballs. Er revolutioniert seit 27 Jahren die Ausbildungskonzepte im professionellen Fußball nachhaltig und zwar mit einem Modell zur Entwicklung von Spielintelligenz. Als ehemaliger deutscher Hockeynationalspieler, Trainer der deutschen und spanischen Hockeynationalmannschaft und Master Coach der Federation International de Hockey kam er erst spät zum Fußball – wie „die Jungfrau zum Kinde“ sozusagen. Inzwischen ist

Horst Wein ein anerkannter Ausbildner von Fußballtrainern. In ihm haben wir einen Interviewpartner gefunden, der die Prinzipien erfolgreicher Nachwuchsarbeit nicht nur kennt, sondern diese zum Teil auch selbst entwickelt hat. Die erste Berührung mit dem FC Barcelona hatte er bereits 1985 in der Ära von Johann Cruyff, als er nahe dem Camp-Nou-Stadion2 die spanische Hockeynationalmannschaft trainierte. Beeindruckt hat uns im Gespräch, neben seiner fachlichen Kompetenz, vor allem seine Begeisterung, mit der Horst Wein seit knapp 30 Jahren Trainingsmodelle für Kinder und Jugendliche entwickelt. Welche wichtige Rolle dabei u. a. der französische Philosoph Jean- Jacques Rousseau spielt, durften wir im fesselnden Interview erfahren.

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