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MODERNE FüHRUNG BRAUCHT KOLLEKTIVE INTELLIGENZ UND BAUCHGEFüHL
 
 

Von Yannick Dillinger

ESSLINGEN Moderne Führung muss zwei Dinge gleichermaßen berücksichtigen: kollektive Intelligenz und Bauchgefühl. Diese These hat Kurt Matzler, Professor für strategisches Management, beim Symposium „Macht. Führung. Sinn.“ am Freitag in Esslingen vertreten. Wenn dann noch Mut zum Risiko und eine Fehlerkultur hinzukämen, seien Innovationen und langfristiger Erfolg möglich. Matzlers Befund ist eindeutig: „Wer noch nie gescheitert ist, ist noch nie ein Risiko eingegangen. Und ohne Bereitschaft zum Risiko gibt es keine Innovationen.

Der Management-Experte zeigte sich überzeugt, dass eine Gruppe durchschnittlicher Menschen in manchen Fällen mehr zur Lösung eines Problems beitragen könne, als ein einzelner Experte. Aufgabe von modernen Führungskräften sei es, möglichst viele Menschen mit eigenen Meinungen um sich zu scharen und dezentrales Wissen zu aggregieren. Viel zu viele Chefs träfen einsame Entscheidungen oder verließen sich auf Ratschläge eines engen, abgeschlossenen Zirkels. „So hört der Vorgesetzte nur Redundantes. Will er eine neue Sicht auf Probleme, muss er viele verschiedene Menschen hören.“ Ein guter Chef lasse auch Meinungen zu, die das eigene Weltbild auf den Kopf stellten. (Aktualisiert: 28.06.2013 11:50)

 
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UNIV.-PROF. DR.
KURT MATZLER

Strategisches Management, Universität Innsbruck

"Leadership 2.0: Was erfolgreiche Führungsarbeit in Zukunft berücksichtigen sollte"

 

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