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ARTIKEL 05/04
 
Sichtweisen von Wachstumszweiflern und jenen, die an den Zweiflern zweifeln
 

AUCH DIE HYPERBEL ERREICHT

IRGENDWANN DIE ASYMPTOTE

Warum der Präsident der österreichischen Industriellen-vereinigung Georg Kapsch der Meinung ist, dass unfaire Wirtschaftsbedingungen nicht erst in der „Unendlichkeit“ auf Grenzen stoßen dürfen. Und warum andernfalls zwei Prozent Wachstum auch mittelfristig nicht haltbar sein werden

Franz Bailom, Markus Anschober, Dieter Tschemernjak, IMP

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Keine Angst: Es handelt sich bei diesem Beitrag um keinen Mathe-Nachhilfekurs, auch wenn die Überschrift (unangenehme) Erinnerungen an die Schulzeit wachrufen mag. Nein, mit dem Zitat dieses mathematischen Phänomens will der Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung, Georg Kapsch, zum Ausdruck bringen, dass man den Dingen durchaus ihren freien Lauf lassen könnte – wie es Volkswirte auch gerne fordern. Da aber der Satz „Auch die Hyperbel erreicht irgendwann die Asymptote“ erst durch den Nachsatz „Aber erst in der Unendlichkeit!“ rund und richtig wird, müssten seiner Meinung nach auch für das Wirtschaftswachstum verbindliche und einheitliche Standards im Rahmen der WTO gesetzt werden. Denn: „Wir haben bei Weitem keine fairen wirtschaftlichen Ausgangsbedingungen für die einzelnen Regionen dieser Erde. Solange wir dermaßen unterschiedliche Sozial- und Umweltstandards haben, wird es immer ein Gefälle geben. Daher muss dieses Gefälle kompensiert werden – aber nicht erst in der Unendlichkeit“, so Kapsch – nicht ohne gleichzeitig vor einer Überregulierung der Wirtschaft zu warnen.
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IMP im Gespräch mit Georg Kapsch, der neben seiner führenden Rolle in der Vereinigung der Österreichischen Industrie (IV) auch Vorstandsvorsitzender und Miteigentümer der Kapsch AG ist – eines über 100 Jahre alten Familienunternehmens in der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche. Von ihm erfahren wir unter anderem, warum …

  • Europa zusammenrücken und eine Linie vertreten muss,
  • wir bei Reglements zielorientierter vorgehen müssen,
  • es wichtig ist, im internationalen Wettbewerb den optimalen Mix an Faktor-Kombinationen zu haben,
  • eine gesunde Volkswirtschaft die gesamte Wertschöpfungskette anbieten muss,
  • Europa die Rahmenbedingungen ändern muss, damit die Industrie wieder zurückkehren kann,
  • wir mehr in zukunftsorientierte Themen investieren müssen.

Und last but not least:

  • Worauf es ankommt, damit Unternehmen im europäischen Umfeld gedeihen können.

 

 
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