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ARTIKEL 05/05
 
Sichtweisen von Wachstumszweiflern und jenen, die an den Zweiflern zweifeln
 

RAUS AUS DER NISCHE

Welche Chancen Barbara Unmüßig sieht, gutes Leben und Wirtschaften in EINKLANG mit der Natur und sozialer Gerechtigkeit zu bringen. Und: Warum wir alle mehr FARBE BEKENNEN müssen, damit Nachhaltigkeitskonzepte ihr Nischendasein beenden können

Klaudia Weber, Alexander Ettinger, Monika Miller, IMP 
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„FARBE BEKENNEN“ ist eine deutsche Redensart und bedeutet so viel wie sich zu einer Sache bekennen oder seine Meinung offen kundtun. Doch genau damit haben viele Menschen, nicht zuletzt unsere politischen Vertreter, ihre Schwierigkeiten. Nicht so Barbara Unmüßig – deutsche Politikerin, NGO-Aktivistin, Publizistin und seit 2002 Vorstandsmitglied der Grünen-nahen Heinrich- Böll-Stiftung: Sie denkt laut und öffentlich über Missstände nach, engagiert sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. So war sie auch auf zivilgesellschaftlicher Seite in Deutschland die zentrale Figur für die Vorbereitung auf den Weltgipfel 1992 in Rio de Janeiro. Doch Unmüßig bekennt nicht nur verbal „Farbe“, indem sie „grüne Worte“ von sich gibt. Als operatives Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung forciert sie seit elf Jahren die strategische Auslandsarbeit in Bezug auf globalen Klima- und Ressourcenschutz, Demokratieförderung, Menschenrechte und Geschlechtergerechtigkeit. Mit 29 Auslandsbüros unterstützt die Stiftung zahlreiche Initiativen für mehr Demokratie und Ressourcenschutz. 

Wie all diese Werte und Ideale mit unserem bisherigen Verständnis von Wirtschaften und Wirtschaftswachstum in EINKLANG zu bringen sind? Gute Frage!
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Wir wollten wissen, welche Ansätze die Heinrich-Böll-Stiftung diesbezüglich verfolgt und erfuhren von Barbara Unmüßig so einiges über DREIKLÄNGE, die zum „Einklang“ von Gesellschaft, Ökonomie und Ökologie führen könnten. Diese lauten …

  1. Effizienz – Konsistenz – Suffizienz,
  2. Natur – Gesellschaft – Wirtschaft,
  3. planetarische Grenzen – Menschenrechte – demokratische Prinzipien

… und sind mit folgenden Fragen verbunden:

  • Wie viel ist „genug“ und wie erreichen wir einen „Wohlstand mit Maß“ für neun Milliarden Menschen?
  • Wie sieht ein kluger Umgang mit Ressourcen und technischer Innovation aus?
  • Welche postwachstumsökonomischen und nachhaltigen Konzepte gibt es bereits?
  • Welchen Beitrag muss die Politik leisten, damit diese Konzepte kein Nischendasein mehr fristen müssen?
  • Welche universalen Standards müssen demokratisch eingefordert werden, damit es weltweit zu Gerechtigkeit und maßvollem Wirtschaften im Einklang mit den planetarischen Grenzen kommen kann?

 

 
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