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ARTIKEL 05/17
 
Sichtweisen von erfolgreichen Unternehmen
 

OPERATIONAL EXCELLENCE 2.0

Wie es Olympus Medical Systems gelang, mit einem allumfassenden Optimierungsprogramm über Kontinente hinweg exzellenter und effizienter zu „operieren“ ...

Carsten Vollrath, Patrick Feuerstein, Josef Storf, IMP
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Neben den wirtschaftlichen Entwicklungen spielen auch steigende Rohstoff- und Energiepreise eine zunehmende Rolle im Unternehmensalltag und erhöhen den Wettbewerb um die optimale Kostenstruktur und den finanziellen Druck – vor allem auf produzierende Unternehmen. Ist „Operational Excellence“ DIE Lösung? Und vor allem: Was GENAU versteht man darunter?

Operational Excellence ist ein allumfassendes Optimierungsprogramm für Unternehmen, das Prozesse auf Kundenbedürfnisse, Qualität und Effizienz ausrichtet. Das Ziel ist ein perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel sämtlicher Maßnahmen innerhalb einer Organisation, die weit über das klassische
Qualitäts-, Prozess- und Lean-Management hinausgehen. Im Prinzip ist Operational Excellence nichts anderes als die „höchste Stufe der Leistungsfähigkeit“ eines Unternehmens. Dafür braucht das Unternehmen Produkte mit einzigartigem Nutzen und eine innovative Wertschöpfungslogik auf Basis optimaler Prozesse. Es „lohnt“ sich durchaus, sich eingehender mit dem Thema zu befassen – am besten anhand eines konkreten Beispiels.

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Olympus Medical Systems ist ein Pionier für innovative Technologien: Dank seiner Produkte sind Ärzte in der Lage, in den menschlichen Körper zu „schauen“, Krebs mit minimalinvasiven Verfahren zu operieren und eine Vielzahl von Krankheiten in diversen medizinischen Fachgebieten zu diagnostizieren und zu behandeln. Die Wurzeln des Unternehmens reichen fast ein Jahrhundert zurück: Im Jahr 1920 wurde in Japan das erste Produkt, ein Mikroskop, vorgestellt. Seitdem hat sich Olympus zu einem führenden Hersteller für innovative optische und digitale Geräte in der Gesundheits- und Unterhaltungselektronik etabliert.

Ein kurzer Blick in die nähere Vergangenheit erklärt, warum wir Olympus Medical Systems als Fallbeispiel für Operational Excellence ausgesucht haben: Im April 2012 schloss Olympus seine fünf Tochterunternehmen in den USA unter dem gemeinsamen Markendach „Olympus Surgical Technologies America“, kurz: OSTA, zusammen. Damit bündelte das Unternehmen seine Stärken und Kompetenzen auf globaler Ebene und kann heute weltweit flexibel und kostengünstig auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren. Operational Excellence war dabei entscheidend für diesen Entwicklungsschritt – und Teammitglieder von IMP waren als „Schrittmacher“ mit dabei.

Im folgenden Artikel erörtern wir zunächst im Gespräch mit Georg Schlör, dem Präsidenten von OSTA in den USA und Managing Director bei Olympus Surgical Technologies Europe, welchen Beitrag Operational Excellence zum Unternehmenserfolg leistete. Im Anschluss daran werden wir kurz den konkreten Projektverlauf schildern.

 
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