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UNTERNEHMEN LAUFEN GEFAHR, DIE ZUKUNFT ZU VERPASSEN
 
Der Wettbewerb der Zukunft ist ein Wettbewerb der Geschäftslogiken
 

ECHTES ZUKUNFTSDENKEN FEHLT
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Unsere Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass in den nächsten Jahren mit zum Teil dramatischen Einbrüchen in nahezu allen Branchen zu rechnen ist und dass in 10 bis 20 Jahren allenfalls noch wenige Branchen nach der uns bekannten Logik funktionieren werden. Der Großteil der Führungskräfte setzt sich trotzdem noch zu wenig mit dieser „Gesetzmäßigkeit“ auseinander bzw. verfügt über keine adäquaten Lösungsansätze. Ein echtes Zukunftsdenken fehlt!
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90 PROZENT DER FÜHRUNGSKRÄFTE BLENDEN DIE ZUKUNFT IM SINNE DES VOR- UND ÜBERDENKENS AUS

Bei unserer Untersuchung zum Themenfeld Geschäftslogiken der Zukunft zeigte sich ein ähnliches Bild. Natürlich beschäftigen sich Führungskräfte mit der Zukunft. Der Zeithorizont, in dem sie denken, reicht jedoch in 90 Prozent der Fälle nicht über die nächsten drei bis fünf Jahre hinaus. Gleichzeitig beschäftigen sie sich primär mit Fragen, die sich auf ihr direktes Geschäftsumfeld und ihre unmittelbaren Konkurrenten beziehen. Eine tiefgreifende und systemische Auseinandersetzung mit branchenübergreifenden Entwicklungen oder gar mit gesellschaftrelevanten Veränderungsprozessen findet in ihren „strategischen“ Überlegungen zu wenig statt. Zukunftsdenken bleibt damit auf der Ebene der linearen Fortschreibung der Vergangenheit – nicht mehr und nicht weniger.

60 PROZENT DER UNTERNEHMEN ZWEIFELN AN DER ZUKUNFTSFÄHIGKEIT IHRER GESCHÄFTSLOGIK

Grundsätzlich verdeutlichen die Ergebnisse, dass über 80 Prozent der Unternehmen der Auffassung sind, dass erfolgreiche Strategiearbeit eine intensivere Auseinandersetzung mit der Zukunft erfordert. Gleichzeitig wird offensichtlich, welche enormen Schwierigkeiten die Unternehmen haben, konkrete Bilder über die Zukunft für ihr eigenes Unternehmen zu entwerfen.

70 PROZENT DER UNTERNEHMEN FEHLT ES AN EINER LOGIK FÜR DEN AUFBAU ZUKUNFTSFÄHIGER KOMPETENZEN

Differenzierung basiert letztlich immer auf besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen von Unternehmen. Ein Ausblick in die Zukunft verdeutlicht, dass viele Unternehmen über kein zukunftsorientiertes Kompetenzmanagement verfügen.

LEDIGLICH 35 PROZENT DER UNTERNEHMEN HABEN KEIN KLARES BILD BEZÜGLICH DER EIGENEN DIFFERENZIERUNGSPOTENZIALE

Die Entwicklung einer einzigartigen, zukunftsfähigen und stimmigen Positionierung stellt ein Kernelement erfolgreicher Strategiearbeit dar. Wenn in einem Unternehmen keine Klarheit über nachhaltige Differenzierungspotenziale existiert, können in der Folge keine systematischen Entscheidungen bezüglich der Ausrichtung des Produktprogramms, der Wertschöpfungsarchitektur, der Vermarktung, der Erlösstruktur sowie der Innovationslogik getroffen werden. Die Studienergebnisse verdeutlichen gerade in diesem Bereich massive Defizite in den untersuchten Unternehmen.

63 PROZENT DER UNTERNEHMEN VERFÜGEN ÜBER KEIN INNOVATIONSPORTFOLIO, MIT DEM SIE IHRE EINZIGARTIGKEIT ABSICHERN KÖNNEN

Die Unsicherheiten in den Unternehmen bezüglich der zukünftigen Differenzierungsmöglichkeiten spiegeln sich auch in der Einschätzung über die Zukunftsfähigkeit der jeweiligen Produktprogramme wider.

LEDIGLICH 40 PROZENT DER UNTERNEHMEN SIND VON DER ZUKUNFTSFÄHIGKEIT IHRER WERTSCHÖPFUNGSARCHITEKTUR ÜBERZEUGT

Die Wertschöpfungsarchitektur wird weithin als das Backbone eines Unternehmens verstanden. Analysen verdeutlichen, dass Defizite in diesem Feld maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Zukunft gefährden werden.

61 PROZENT DER UNTERNEHMEN ZWEIFELN AN DER ZUKUNFTSFÄHIGKEIT IHRER MARKETINGLOGIK

Die Ausgaben für Marketing sind in den letzten Jahren in vielen Unternehmen stetig angehoben worden. Viele Unternehmen müssen jedoch heute feststellen, dass die anvisierten Zielsetzungen nur in Ansätzen erreicht werden können.

70 PROZENT DER UNTERNEHMEN KÖNNEN SICH MIT IHRER VERTRIEBSLOGIK NICHT VOM WETTBEWERB UNTERSCHEIDEN

In einem stetig härter werdenden Verdrängungswettbewerb kommt einer exzellenten Vertriebsarbeit eine besondere Bedeutung zu. Vielen Unternehmen gelingt es aber bisher nicht, in diesem Bereich echte Alleinstellungsmerkmale aufzubauen. Zudem herrscht bei den Unternehmen eine große Unsicherheit bezüglich der Erfolgsfaktoren einer zukunftsfähigen Vertriebslogik.

53 PROZENT DER UNTERNEHMEN LAUFEN GEFAHR, IHRE ERLÖSMODELLE NICHT DEN ANFORDERUNGEN DER ZUKUNFT ANPASSEN ZU KÖNNEN

Betrachtet man die Ergebnissituation der Unternehmen, so wird augenscheinlich, dass sich viele Unternehmen in einer außerordentlich schwierigen Situation befinden. Der Markt fordert einerseits ständige Qualitätsverbesserungen. Andererseits verdeutlichen die Untersuchungsergebnisse, dass mehr als 80 Prozent der Unternehmen nicht in der Lage sind, höhere Preise im Markt durchzusetzen. Vielfach sind die Unternehmen sogar gezwungen, Preisreduktionen von bis zu 20 Prozent in Kauf zu nehmen. Eine genauere Betrachtung der Situation verdeutlicht, dass viele dieser Unternehmen ihre Erlöslogik in den letzten Jahren nicht systematisch weiterentwickelt haben.

FAZIT

Insgesamt verdeutlichen unsere Forschungsergebnisse, in welch unsicherer Situation sich viele Unternehmen heute befinden und wie schwer es den Führungskräften fällt, ihre Unternehmen zukunftsfähig auszurichten.

 

 
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Many managers shut the future out completely. In doing so they also prevent their own success!

 

 

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